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Schleswig-Holsteinisches Landwirtschaftsmuseum
und Dithmarscher Bauernhaus |

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Adresse
Schleswig-Holsteinisches Landwirtschaftsmuseum Meldorf und Dithmarscher Bauernhaus Jungfernstieg 4 25704 Meldorf Tel.: 04832/ 97 93 90 Fax: 04832/ 99 97 72
E-Mail www.landwirtschaftsmuseum-schleswig-holstein.de
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Öffnungszeiten
April - Oktober Di-Fr 9.00-17.00 Uhr Sa-So 11.00-17.00 Uhr
November - März Di-Fr 9.00-17.00 Uhr So 11.00-17.00 Uhr
Dithmarscher Bauernhaus von November bis März geschlossen
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Eintrittspreise
Familienkarte 4,50 Erwachsene 3,00 Kinder und Jugendliche 6-18 Jahre 1,00
Gruppen (pro Person), Studenten und Behinderte 2,00
Führung nach Vereinbarung
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Informationen
Wo heute das Dithmarscher Landwirtschaftsmuseum mit der angeschlossenen Neuen Holländerei steht, befand sich bis zu Beginn der 1980er Jahre die Alte Holländerei. Sie fiel 1981 einem Feuer zum Opfer. Dieses Hotel galt europaweit als Haus der feinen Lebensart. So speisten und nächtigten hier der irische Dramatiker George Bernard Shaw ebenso wie der Schriftsteller Knud Hamsun, der Bruder des letzten Deutschen Kaisers, Prinz Heinrich von Preußen, oder der Unternehmer Philipp Reemtsma.
 Fünf Jahre nach dem Brand entstand mit dem Schleswig-Holsteinischen Landwirtschaftsmuseum das erste Museum mit dem Schwerpunkt Landwirtschaft in Schleswig-Holstein. Den Grundstock bildete eine Sammlung landwirtschaftlicher Geräte aus Sankt Michaelisdonn. Hier fallen die weitreichenden Veränderungen der letzten 100 Jahre besonders auf: Der Ersatz der Pferdekraft durch Dampfmaschinen und Trecker, neuartige Geräte und große Maschinen wie z. B. der Mähdrescher. Daneben gibt es Einblicke in die Veränderung des häuslichen Wohnens und Wirtschaftens (Kochen, Waschen, Einkaufen).
Die Eröffnung des Landwirtschaftsmuseums im Mai 1986 hat den Umfang der Meldorfer Museen mehr als verdoppelt - und zwar ausschließlich zugunsten von Kultur und Technik der Industriezeit. Das Thema des neuen Hauses sind die Veränderungen des Landlebens und der Landarbeit im 19. und 20. Jahrhundert. Den Anstoß gab die umfangreiche Sammlung von Landmaschinen, die Heinz Landmann, ehemaliger Direktor der Landwirtschaftsschule St. Michaelisdonn, zusammengebracht hat.
Realisiert werden konnte das neue Museum durch den Kreis Dithmarschen, der schon zwei hauptamtlich geleitete Museen besaß, nur durch die Idee des früheren Landrats Buhse, das Museum mit der damaligen Werkstatt für Behinderte zu kombinieren. Sie übernahm die gesamte Betreuung des Hauses, außer der gestalterischen und wissenschaftlichen.
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Dithmarscher Bauernhaus
Dem Landwirtschaftsmuseum ist das Dithmarscher Bauernhaus zugeordnet worden, sozusagen als erste Abteilung, in der der Ausgangspunkt der modernen Entwicklung, der Zustand vor Beginn der Industrialisierung, in einem atmosphärisch reizvollen Haus anschaulich gemacht wird. Dass die Bewohner eines Hauses wechseln, liegt in der Natur der Menschen, zumal dann, wenn dieses Haus die Lebenszeit mehrerer Generationen überdauert.
Gelegentlich jedoch kommt es auch vor, dass ein Haus seinen Standort ändert. Ein solcher Haus-Umzug fand in Dithmarschen 1906/1907 statt. Er führte ein rund 150 Jahre altes Fachhallenhaus von Osterrade nach Meldorf. Bereits in den ersten zehn Tagen nach der Eröffnung am 12. September 1907 fanden sich im sogenannten Fremdenbuch die Namen zahlreicher Besucher, darunter auch eine Gruppe Amerikaner.
Die Meldorfer dankten dem damaligen Landrat Dr. Johanssen und dem Museumsdirektor, Lehrer Goos, für ihr Engagement, befürchteten sie doch, dass in 20 oder 25 Jahren diese Art von dithmarscher Bauernhäusern verschwunden sei. Fast 100 später ergänzt es als kleines Freilichtmuseum mit Wagenremise, Backofen und Bauerngarten unter der Bezeichnung Dithmarscher Bauernhaus das Schleswig-Holsteinische Landwirtschaftsmuseum.
Der Rosengarten
Durch einen Zufallsfund angeregt, begann Gerda Nissen (1929-1999, Journalistin und Fachbuchautorin) Mitte der 1970er Jahre nach alten Rosensorten in Dithmarschen zu suchen. In alten Bauerngärten, auf Friedhöfen und in Knicks wurde sie fündig. Von allen in Dithmarschen aufgefundenen Sorten nahm Gerda Nissen Ableger und legte zunächst eine Sammlung "lebender Antiquitäten" im Innenhof des Dithmarscher Landesmuseums an.
Der Neubau des S-H Landwirtschaftsmuseums bot dann Ende der 1980er Jahre die Möglichkeit, die inzwischen weit über 40 verschiedenen Rosensorten in einem zusätzlich mit Stauden bepflanzten Gelände auf insgesamt etwa 800 qm zu präsentieren. Seitdem hat sich die Anlage stetig fortentwickelt und beherbergt heute mehr als 50 verschiedene Sorten, die alle im Kreisgebiet gefunden wurden.
In unmittelbarer Nachbarschaft des alten Dithmarscher Bauernhauses wurde so eine idyllische Ruhezone im Herzen Meldorfs geschaffen, die besonders zur Blütezeit der in der Regel nur einmal blühenden Sorten im Juni/ Juli besuchenswert ist.
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Museumspädagogische Angebote
Unterrichtsbögen für Schulklassen und Familien, Führungen nach Vereinbarung
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Veröffentlichungen
Museumsfaltblatt Dithmarscher Landesmuseum, Landwirtschaftsmuseum Meldorf und Dithmarscher Bauernhaus.
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Service
Museumsverkauf: Bücher, Postkarten, Plakate, handgefertigte Töpferware und Textilien, Dithmarscher Spezialitäten. Caféteria in der Neuen Holländerei auf dem Museumsgelände, weitere gastronomische Angebote in unmittelbarer Nähe. Sonderausstellungen in der Neuen Holländerei.
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Touristische Angebote
Besichtigung des Meldorfer Doms, des bedeutendsten mittelalterlichen Kirchenbaus an der Nordseeküste Schleswig-Holsteins, Besuch der Handweberei oder der Goldschmiede.
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Anreise
A23: Itzehoe-Heide bis zur Anschlussstelle Heide-Süd, von dort über die B5 nach Meldorf. Parkplätze beim Museum oder auf dem Marktplatz.
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Museumslandschaft Dithmarschen: Kreis Dithmarschen, Dithmarscher Landesmuseum, Bütjestrasse 2-4, 25704 Meldorf,
Telefon: 04832/ 6 00 06- 0, Fax: 04832/ 6 00 06- 17, E-Mail: Landesmuseum@dithmarschen.de
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